Am Donnerstag, um 18:30 Uhr, treffen die KURPFALZ BÄREN in der Neurotthalle Ketsch auf den vierten der Tschechisch/Slowakischen Interligue und dem aktuellen tschechischen Vizemeister SLAVIA PRAG. Bereits im letzten Jahr nutzen die Spielerinnen aus der „Goldenen Stadt“ an der Moldau eine Tour durch Deutschland zur Saisonvorbereitung. Trainer RICHARDA ŘEZÁČE und FRANCIS PIKE kommen gerade von einem Trainingslager im westböhmischen Tachova und wollen die Platzierungen der Saison im nächsten Jahr verbessern. Höhepunkt war sicherlich der Treppen-Lauf auf den dortigen Aussichtsturm. Dessen 144 Stufen erklomm NIKOLA MOTEJLOVÁ in etwas knapp über 26 Sekunden. Die erste Bewährungsprobe für SLAVIA PRAG ist die am 12. September angesetzte Qualifikation zum EHF–Cup gegen die Mannschaft aus HC BNTU-BelAZ Minsk (Weißrussland).

In dieser Saison gehen 13 Mannschaften für SLAVIA PRAG an den Start. Während die Frauen auch weiterhin in der Interligue spielen werden, treten die Juniorinnen in der 1. Tschechischen Liga an. Die A- sowie die B-Jugend spielen in den höchsten Landesklassen in Tschechien. Immer noch quälen finanzielle Probleme den derzeitigen Vizemeister, die ihn dazu zwingen, vermehrt auf die eigene Jugend zu bauen. Bereits im letzten Jahr überzeugte das tschechische Team in der Neurotthalle mit seinem wurfgewaltigen Rückraum und boten den Kurpfalz Bären ein tempo- und torreiches Spiel auf Augenhöhe. Erst in der letzten Sekunde konnte Prag mit einem 1-Tore Vorsprung das Spiel für sich entscheiden.

KATE SCHNEIDER hat ihren Spielerinnen eine Woche trainingsfrei gegeben, doch sie haben fleißig an ihren „Hausaufgaben“ gearbeitet. „Im August werden einige Spiele stattfinden, bei denen ich Verschiedenes ausprobieren möchte. Die Mannschaft wird sicher mehr und mehr zusammenfinden, eh wir beim LOTTO CUP die letzten Übungseinheiten absolvieren“, skizziert sie die Wochen vor dem Saisonstart mit dem Pokalspiel gegen den TSV Haunstetten am 04. September, bevor es zum ersten Saisonspiel am 09. September zum BSV Zwickau geht.

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von Wolfgang Schwan
Fotos: Ilse Heigert-Becker

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