Kurpfalz Bären vs Slavia Prag 32:26 (16:15)

Die nur auf der Bank agierende Spielertrainerin KATRIN SCHNEIDER kommentierte eher zurückhaltend den starken Auftritt ihres Teams: „Wir haben sehr ordentlich gespielt, dürfen aber diesen Sieg nicht überbewerten. Es gibt durchaus noch Möglichkeiten der Verbesserung.“

Auf der Tribüne der Neurotthalle in Ketsch waren die Zuschauer sehr beeindruckt, welche Leistung das Bärenteam gegen einen ebenfalls sehr spielstarken Gegner aus Prag bot. Die Spielerinnen des Vizemeisters der tschechischen Interligue bauten ihre druckvollen Kombinationen aus einer ähnlich kombinationsfreudigen Spielanlage wie das gastgebende Team auf. So stand es nach gerade vier Spielminuten schon 4:4, nachdem beide Mannschaften jeden Angriff mit einem Torerfolg abgeschlossen hatten. Nach dem 7:5 wechselte Schneider die Formation und prompt gerieten die Bären mit 7:9 in Rückstand. Doch – anders noch als gegen Mainz – fing sich das Bärenteam schnell und ging wieder 13:11 in Führung.

Nach der Halbzeitpause kam SABINE STOCKHORST für HANNAH MELCHING, die sich zuvor öfter ausgezeichnet hatte, ins Ketscher Tor und ließ 20 Minuten lang nur vier Tore der etwas frustrierten Gäste zu. Es hieß 26:19, ehe in der Schlussphase VERONIKA GALUSKOVA auftrumpfte und fünf „Granaten“ im Tor der Gastgeberinnen unterbrachte.

Insgesamt war Ketsch auch in unterschiedlichsten Formationen äußerst angriffslustig und auch kampfstark in der Defensive. Am meisten beeindruckte aber, dass auch die in den Bären-Kader aufgerückten Nachwuchstalente LARA ECKHARDT (5 Tore) und KATJA HINZMANN (1 Tor sowie mehrere tolle Pässe) eine sehr gute Rolle spielen konnten.

Als weitere Torschützinnen präsentierten sich außerdem eine glänzend aufgelegte Sophia Sommerrock (7), Saskia Fackel (5), Carmen Moser (5/2), Lena Feiniler (4), Rebecca Engelhardt (4), Sina Michels (1).

„Das ist ein sehr gutes und schnelles Spiel gewesen, beide Mannschaften ähneln sich in ihrer Spielweise. Das hat Spaß gemacht“, sagte DR. ROBERT BECKER, der Sportliche Leiter der Bären.

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vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

Wir haben sehr ordentlich gespielt, dürfen aber diesen Sieg nicht überbewerten. Es gibt durchaus noch Möglichkeiten der Verbesserung.

Katrin Schneider

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