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Mehr als 300 Zuschauer feierten am Sonntagabend die beiden Spitzenmannschaften der Baden-Württembergliga der Damen. Mit 27:25 behielten die Junior Bären gegen eine über weite Strecken gleichwertige HSG St. Leon/Reilingen die Oberhand.

Beide Mannschaften begannen die Begegnung sehr nervös. Die HSG St. Leon überraschte die JUNIOR-BÄREN mit einem immens hohen Anfangstempo. Sichtlich beeindruckt benötigten die Junior-Bären fast eine Viertelstunde, um sich an die druckvolle Spielweise der HSG zu gewöhnen. Immer wieder stieß LINDA GOTTSELIG durch die BÄREN Abwehr und war kaum zu stoppen. Einzig JUSTINE STINDL und SASKIA PUHR konnten in den ersten Minuten der Begegnung dagegenhalten. Nach 15 Minuten ließ der Druck der Gäste ein wenig nach und die BÄREN fanden besser ins Spiel. Kurz vor der Halbzeitpause war es SASKIA ZACHERT, die mit zwei schnellen Treffern vom Kreis die Gastgeberinnen mit 13:11 in Führung brachte, die man auf 15:11 zur Pause ausbauen konnte.

Direkt nach Wiederanpfiff der beiden sicheren Schiedsrichter zogen die Junior-Bären auf 18:14 davon, und die zahlreichen Fans auf der Tribüne waren sicher, dass die Partie entschieden ist. Doch plötzlich riss der Angriffsfaden der TSG Ketsch und die HSG St. Leon/Reilingen holte Tor um Tor auf. In dieser schwierigen Phase „explodierte“ plötzlich LARA ECKHARDT. Mit sechs knallharten Toren aus dem Rückraum hielt sie die HSG fast alleine auf Distanz. Dennoch standen die Gäste um Trainer MARCUS GUTSCHE gleich mehrfach kurz vor dem Ausgleich. In dieser Phase konnte auch KATJA HEINZMANN im Ketscher Gehäuse mehrfach zeigen, wie wichtig sie für ihre Mannschaft ist. Nach einer langen Verletzungspause meldete sie sich eindrucksvoll wieder zurück. In der 53. Minute gingen dann die Junior-Bären mit 26:23 in Führung und spielten den Vorsprung einigermaßen routiniert bis zum Schlusspfiff aus. Dennoch zeigte sich die HSG St. Leon/Reilingen als der erwartet schwere Gegner.

„Einer guten ersten Halbzeit folgte einer der schwächsten Halbzeiten seit langem. Aber am Ende fragt danach keiner mehr. Wir sind sehr glücklich, gewonnen zu haben und können kaum glauben, auf einem Aufstiegsplatz zu stehen. Diesen Platz wollen wir nun so lange wie möglich halten“, so ein zufriedener Trainer FULADDJUSCH nach dem Spiel.

Für die BÄREN waren am Ball:
Sarah Kral und Katja Heinzmann im Tor, Katja Hinzmann, Lea Vay, Julia Löbich (1), Saskia Puhr (3), Justine Stindl (5/2), Lea Marmodee (1), Sophia Sommerrock, Lara Eckhardt (9/3), Ina Bühl (2), Rebecca Engelhardt (1), Saskia Zachert (3), Theresa Köhler (2)

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von Wolfgang Schwan
Foto: Ilse Heigert-Becker

Wir sind sehr glücklich, gewonnen zu haben und können kaum glauben, auf einem Aufstiegsplatz zu stehen.

ADRIAN FULADDJUSCH

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