TSG Ketsch II – FSG Waiblingen-Korb II 34:25 (17:16)

Zwei alte „Neue“ im Tor und zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf
Verwundert rieben sich die treuen Fans der TSG Ketsch die Augen. Sahen sie doch beim „Warmmachen“ zwei alte Bekannte, doch die Betonung lag mehr auf „Bekannte“ als auf „alt“.

Die Mannschaft von ADRIAN FULADDJUSCH musste vor dem Spiel keine Spielerin mehr ein „Streichholz“ ziehen lassen, um die Torhüterin zu bestimmen. Kurz vor Toresschluss gelang es den KURPFALZ BÄREN, KATRIN RÜTTINGER zu überzeugen, die zuletzt beim Erstbundesligisten Neckarsulm das Tor hütete, jetzt aber eine persönliche Auszeit nehmen wollte. Sie sprang damit in die Bresche für die verletzte KATJA HEINZMANN. Trainer ADRIAN FULADDJUSCH sprach noch eine andere Ex-Bärin an und konnte auch noch LAURA ESSMANN zu den Bären zurückholen. So wurde aus einer Notsituation heraus „bärenstarke“ Personalentscheidungen getroffen. Auch LAURA ESSMANN spielte in der Jugend viele Jahre sehr erfolgreich bei den Jung-Bären im Tor.

Waiblingen-Korb zeigte sich in diesem wichtigen Spiel zunächst aber wenig beeindruckt. Unsere Juniorinnen mussten von Anfang an mächtig aufpassen, dass ihnen die FSG nicht entscheidend davonzog. Erst nach einer Viertelstunde ging man mit 10:9 das erste Mal in Führung. Die Gäste waren körperlich unseren jungen Spielerinnen weit überlegen und spielten einen schnellen und guten Ball. Zudem wurde eine mögliche „schnelle Mitte“, sonst gerade von den Juniorinnen gut ausgeführt, von den beiden Schiedsrichtern konsequent unterbunden.

Beim 17:16 war zur Pause noch gar nichts entschieden. Aber die Bären kamen mit großer Entschlossenheit aus der der Kabine und konnten sich binnen weniger Minuten auf 21:16 absetzen. Trainer Fuladdjusch hatte auf eine „Schwächephase“ der Gäste gehofft und er lag richtig damit. Zudem wurde nun die Bärenhöhle von KATRIN RÜTTINGER sehr gut bewacht, und jetzt fanden auch ihre berühmten langen Gegenstoßpässe-Abwürfe immer wieder ihr Ziel. Obwohl Ketsch jede Menge Chancen vergab, musste auch Waiblingen-Korb dem hohen Tempo der ersten Spielhälfte Tribut zollen. Gegen Ende verspielten die Gäste noch ein besseres Ergebnis und traten mit einer überraschend klaren 34:25 Niederlage die Heimreise an.

„Glückwunsch an meine Mannschaft, das war heute herausragend! Unser hohes Tempo über 60 Minuten hat sich am Ende ausgezahlt‘‘, so ein erschöpfter, aber glücklicher Bärentrainer.

Die Junior Bären spielten mit
Laura Essmann und Katrin Rüttinger im Tor, Anna Widmaier (1), Katja Hinzmann, Sille Jacobsen, Julia Löbich, Pia Büßecker (4), Lea Marmodee (3), Elena Fabritz (8/1), Sarah Goudarzi, Ina Bühl (3), Rebecca Berg (1), Lara Eckhardt (9/2), Lea Vay (5)

 


von Wolfgang Schwan
Foto: Ilse Heigert-Becker

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