SABINE STOCKHORST bewacht die Bärenhöhle
Sie hatte am Ende der Vorsaison ihr Karriere-Ende bekannt geben und wurde im Juni 2016 vom deutschen Vizemeister TuS Metzingen in Ehren verabschiedet. Sie schloss sich als Hobbyhandballerin der zweiten Trierer Mannschaft an, die von ihrer Freundin FRANZI GARCIA-ALMENDARIS (eine ehemalige Ketscher Bärin) trainiert wird. Doch bald merkte Sabine, wie sehr ihr die Bundesligaluft fehlte. Durch Zufall erfuhr DR. ROBERT BECKER, zusammen mit TOM LÖBICH sportlicher Leiter bei den KURPFALZ BÄREN, von dieser Situation und machte schnell ‚Nägel mit Köpfen‘.

Der Pressebär hakte nach, wie es zu dieser Verpflichtung kam.
Dr. Robert Becker: „Vor drei Tagen telefonierte ich das erste Mal mit Sabine und merkte schnell, welche Chance sich für die Bären bot, sich im Tor wesentlich zu verstärken. Von Anfang an stimmte die Chemie zwischen Sabine und mir, und aufgrund unseres Sponsorennetzwerks konnten wir Sabine eine vielversprechende berufliche Perspektive anbieten. Wir trafen uns am Sonntag und schlossen einen Lizenzspielervertrag, der ab sofort bis Mitte 2018 laufen wird.

Sabine, wie siehst du diese Blitzentscheidung?
„Ich bin ein sehr spontaner Mensch. Der eigentliche Grund für mein Comeback entwickelte sich aber vor wenigen Wochen, als die Frauen-Nationalmannschaft in Trier spielte. Und ich dabei merkte, wie sehr ich diese besondere Atmosphäre vermisst habe. Als dann der Anruf von Robert kam und wir gleich den richtigen Ton miteinander fanden, wollte ich nicht lange zögern. Dabei spielte natürlich eine große Rolle, dass sich in meinem Beruf als Physiotherapeutin eine sehr gute Chance zu meiner persönlichen Weiterentwicklung auftat. Ich bin dann auch wieder in der Nähe meiner Familie (Sabines Zwillingsschwester Christina spielt als Kreisläuferin beim Zweitbundesligisten in Nürtingen) und außerdem wohnt meine beste Freundin in Heidelberg.

SABINE STOCKHORST wurde 1986 in Erlangen geboren, wurde mit dem 1. FC Nürnberg deutscher Meister, wechselte zum Thüringer HC und spielte dann lange Jahre in Metzingen. Mit den Tussies wurde sie deutscher Vizemeister und Zweiter im Europapokal (EHF). Mit besonderer Leidenschaft spielt sie auch Beachhandball und hofft, im Sommer in die deutsche Nationalmannschaft berufen zu werden. Wenn die Formalitäten mit dem Verband reibungslos ablaufen, wird sie bereits am nächsten Wochenende beim Heimspiel der Bären gegen Herrenberg (Sonntag, 15 Uhr) mit dabei sein können.

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vom Pressebär
Foto: privat

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