Sonntag, 16.30 Uhr, Sporthalle am Viadukt

KATE SCHNEIDER: „Da müssen wir sehr auf der Hut sein!“
Nach einem sehr vielversprechenden Auftakt in der zweiten Handball-Bundesliga der Frauen ‒ 6:2 Punkte und dritter Tabellenplatz ‒ geht es für die Bären nun erst einmal in die zweite DHB-Pokalrunde. Gegner ist die zweite Mannschaft des amtierenden deutschen Meisters SG BBM Bietigheim. Was auf dem Papier eher wie eine einfache Aufgabe aussieht, kann sich für die Bären zu einem gefährlichen Abenteuer entwickeln. Denn die Bietigheimer Zweite spielt in der dritten Liga Süd und hat zuletzt durch zwei beeindruckende Erfolge über die Meisterschaftskandidaten Allensbach (26:19) und Haunstetten (20:24) aufhorchen lassen. Insbesondere der Auswärtssieg gegen die Mannschaft aus Haunstetten – ein starker Gegner für die Bären in der ersten Pokalrunde ‒ war eigentlich von niemandem erwartet worden!

Die Bietigheimer Talente wollen sich beweisen
Das Team von Bietigheim II ist nicht als eine Sammlung von Handballerinnen zu verstehen, die den Sprung in die mit vielen Nationalspielerinnen aus mehreren Ländern gespickte Meistermannschaft nicht geschafft haben ‒ und daher weniger im Rampenlicht stehen. Ganz Im Gegenteil: Hier hat Trainer HANS CHRISTENSEN ein Ensemble von ehrgeizigen Nachwuchstalenten zur Verfügung, die darauf brennen, sich möglichst bald für höhere Aufgaben zu empfehlen. Der überwiegende Teil der Spielerinnen hat den Sprung in die Jugend- und Junioren-Auswahlmannschaften des Deutschen Handball-Bundes geschafft. Zuletzt wurde Linkshänderin JANA SCHEIB mit dem deutschen U16-Team Europameisterin.

Für die Bären auch eine Sache der Ehre
KATRIN SCHNEIDER, die am Montag zum zweiten Mal an der Schulter operierte wurde, wird an ihr Team appellieren, dass es gegen die „jungen Wilden“ der SG BBM um mehr als ein Freundschaftstreffen geht. Denn schaffen die Bären die dritte Pokalrunde, dann befinden sie sich im Lostopf mit den attraktivsten deutschen Mannschaften der Handballfrauen – und mit etwas Glück kann die Ketscher Neurotthalle zum Schauplatz eines echten Leckerbissens werden. Die Zuschauer und Fans der handballverrückten Metropolregion Rhein-Neckar würden sich sicherlich freuen, eine Mannschaft wie Thüringer HC, TuS Metzingen, SV Buxtehude, Bayer Leverkusen oder auch die Bietigheimer Erste in Ketsch bewundern zu können. Auch ein Lokalderby mit der HSG Bensheim/Auerbach wäre möglich.

Wenn das nicht Motivation für die Bären-Ladies ist!


vom Pressebär
Titel: Jürgen-Martin Kügler

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