Einen einzigen Punkt benötigt die HSG Freiburg noch, um die Meisterschaft der 3. Liga Süd feiern zu können. Und ausgerechnet die Neurotthalle Ketsch soll die passende Location für die Feierlichkeiten sein. Doch unsere Junior-Bären strotzen nach dem verrückten Erfolg in Haunstetten nur so vor Selbstvertrauen.

Jedenfalls herrschte unter der Woche im Training eine angriffslustige Stimmung und das gesamte Team arbeitete konzentriert am Konzept, um gegen den großen Favoriten bestehen zu können. Zudem hat die HSG Freiburg nicht gerade angenehme Erinnerungen an die Neurotthalle, immerhin verloren sie noch im letzten Februar als großer Favorit gegen den Aufsteiger aus Ketsch. Am Sonntag, um 16.00 Uhr, werden unsere JUNIOR-BÄREN alles dafür tun, damit die Mädels der HSG mit ihren vielen Fans erst beim nächsten Heimspiel den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern können.

Denn bei einer gleichzeitigen Niederlag der SG BBM Bietigheim II könnte sich das Team um Adrian Fuladdjusch all seiner Abstiegsängste entledigen und dürfte ebenfalls die Neurothalle zu einem Festzelt umfunktionieren. Ob man wieder auf eine Verstärkung von den BÄREN-LADIES hoffen darf, hängt vom Spiel der Bären beim BSV Zwickau am Vorabend ab.

ADRIAN FULADDJUSCH: „Es ist schon eine verrückte Liga, wenn am Ende 18:26 Punkte nicht reichen sollten. Wir haben aktuell 16 Punkte bei noch drei ausstehenden Spielen, da ist es gleich, gegen wen wir spielen, wir müssen versuchen zu gewinnen. Wenngleich es angenehmer wäre, wenn nicht gerade die mit sechs Punkten Vorsprung auf den Zweiten, die HSG Freiburg, in die Neurotthalle käme.“


von Wolfgang Schwan

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