Am Samstag unterlagen unsere B-Bären nach einer anstrengenden Anfahrt der SG Unteren Fils mit 21:23 Toren. Ähnlich den Athleten nach Olympia war die Spannung wie verpufft. Ohne Abwehr und mit einer schwachen Offensive musste man sich den Gastgebern geschlagen geben. Doch gleichzeitig ermöglichte man mit dieser nicht so guten Vorstellung ein gelungenes Abschiedsgeschenk für die zehnfache Torschützin MATHILDE HÄBERLE, die sich nach diesem Spiel dem Bundesliganachwuchs von Frisch Auf Göppingen anschloss.

Schon nach wenigen Minuten war den mitgereisten Eltern und Fans klar, dass an diesem Samstag nicht viel zusammenlaufen sollte. Andauernd standen unseren Spielerinnen Torpfosten oder Latte im Weg, zudem konnte man alle für Ketsch gegebenen Strafwürfe nicht verwerten. Nur neun Tore in der ersten Halbzeit sind dafür Beleg genug.

Auch die zweite Spielhälfte wurde nicht besser. Einziger Höhepunkt war noch die Hallenuhr, die anscheinend der nicht gerade hohen Spielkunst nicht mehr zuschauen wollte und gleich mehrfach das Spiel mit einem Signal unterbrach und auf dem Spielfeld und auf den Trainerbänken für einen immensen Aufruhr sorgte. So endete das eigentlich bedeutungslose Spiel mit einem 23:21 Erfolg für die SG Untere Fils, die sich am Ende einer langen Saison noch einmal richtig mit ihrem Team freuen konnte.

Die Bären spielten mit
Antonia Wagner, Tina Holzer und Selina Renner im Tor, Viktoria Garvanovic, Nikola Dörfer, Sille Jacobsen 2, Jacqueline Tines 1, Nadja Königsmann 3, Jule Haupt 4, Chiara Aiello 2, Sarina Genova 1, Samina Obländer 8

 


von Wolfgang Schwan
Foto: Ilse Heigert-Becker

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