Die Realität hat unsere B-BÄREN wieder eingeholt. Nach dem hervorragenden Spiel beim Tabellenführer – SG BBM Bietigheim – wollten unsere Mädels ihre gezeigten Leistungen am Sonntag wiederholen. Doch leider fehlt es dem Team um unsere beiden Trainer ADRIAN FULADDJUSCH und FRIEDBERT REISSNER noch an Stabilität. Zudem musste SARAH GOUDARZI am Tag zuvor zu einem Auswahllehrgang und SAMINA OBLÄNDER spielte am gleichen Tag noch in ihrem Stammverein TSV Steinsfurt.

So verwunderte es nicht, dass die B-BÄREN nach wenigen Minuten bereits mit 7:2 zurücklagen. Viel zu einfach konnten die Spielerinnen der HSG Rottweil durch die BÄREN-Abwehr durchbrechen und ließen unseren Torhüterinnen keine Chance. Im Angriff wusste kaum eine Spielerin – außer LEA VAY – wirklich zu überzeugen. Zudem ließ man gleich fünf Strafwürfe ungenutzt liegen. Dennoch kamen die BÄREN nach einer Auszeit wieder auf drei Tore heran, und mit einem 11:14 ging es in die Halbzeitpause.

Direkt nach Wiederanpfiff durch die beiden sehr schwachen und arroganten Schiedsrichter aus Stutensee zogen die Gäste aus der Alemannischen Fasnet-Hochburg noch einmal das Tempo an und erhöhten den Vorsprung kontinuierlich. Die Schiedsrichter, mit ihrer sehr kleinlichen Auslegung, konnten einen flüssigen Spielaufbau konsequent verhindern. Man hatte den Eindruck, dass die beiden den Ausführungsort eines Freiwurfs mit dem Zollstock nachmessen. Höhepunkt sicher eine Verwarnung gegen die Ketscher Bank, da der Trainer einige Zentimeter auf dem Spielfeld stand. In den letzten Minuten spielten beide Teams das Spiel herunter, und nach dem 22:29 müssen unsere Trainer in der nächsten Woche wieder für neue Motivation sorgen. Doch wie sagte NICOLAY JACOBSEN, Vater unserer Sille, „am Montag geht die Sonne wieder auf“.

 

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Für die BÄREN spielten:
Tina Holzer und Selina Renner im Tor, Katja Hinzmann, Nadja Königsmann (3), Angelina Schreyer, Sille Jacobsen (3/1), Sarah Goudarzi (2), Jasmin Jung (4/2), Nele Rühl, Nadja Reißner, Viktoria Garvanovic (2/1), Samina Obländer, (2), Lea Vay (6).

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von Wolfgang Schwan
Fotos: privat

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