KURPFALZ BÄREN – HSG Gedern/Nidda 34:25 (17:14)

Gedern/Nidda wehrt sich tapfer, doch am Ende triumphieren die Bären
Das hohe Endergebnis täuscht: Der Aufsteiger aus Hessen zeigte bis eine Viertelstunde vor Spielende ein wohl strukturiertes Spiel und ließ sich nicht abschütteln. Beim 20:19 wurden einige Bärenfans doch etwas unruhig, da die Erinnerungen an die zwei Heimniederlagen gegen Nürtingen und Rödertal noch in bester Erinnerung waren. Aber während Gedern/Nidda zusehends abbaute, drehten die Bären-Ladies jetzt mächtig auf und nutzten ihre Chancen konsequent. Gästetrainer CHRISTIAN BREILER resümierte: „Es war leider so wie in vielen Spielen in dieser Saison. Wir haben lange Zeit gut gespielt und tapfer gekämpft, aber in spielentscheidenden Szenen zu viele Fehler gemacht.“

Die Statistik liefert eindrucksvolle Werte
In beiden Halbzeiten gab es jeweils 27 Bärenangriffe, die mit 17 Toren abgeschlossen werden konnten. Das ist eine beachtliche Erfolgsquote von 63 Prozent. Das war aus Bärensicht aber auch notwendig, da die Gäste aus Hessen es ruhig angehen ließen, um das Tempospiel des Gastgebers nicht zur vollen Entfaltung kommen zu lassen. KRISTIN AMOS aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt sowie LEONIE NOWAK vom Kreis sorgten dafür, dass die Bären bis zum 12:11 in der 23. Minute ordentlich unter Druck standen. Erst in den letzten Minuten vor der Pause brachten CARMEN MOSER, SASKIA FACKEL und ELENA FABRITZ die Bären etwas deutlicher in Front.

CARMEN MOSER und SASKIA FACKEL mit großem Tordrang
Während sich bei den Gästen nur 5 Spielerinnen in die Torskala eintragen konnten, waren es 10 Bären-Ladies, die im Abschluss erfolgreich waren. SASKIA FACKEL mit 9 und CARMEN MOSER mit 7 Treffern zeigten wieder einmal ihre Stärke im Abschluss und waren von der Abwehr der Gäste nicht unter Kontrolle zu bringen. Eine sehr starke Abwehrleistung zeigte LENA FEINILER, die mit viel körperlichem Einsatz in einem durchweg sehr fairen Spiel die Lücken am Kreis schließen konnte. KATE SCHNEIDER war zufrieden und erleichtert: „Es war heute deutlich zu spüren, dass die Mannschaft auch einmal wieder den eigenen Fans ihre Stärken präsentieren wollte. Ich glaube, wir können sehr zuversichtlich den weiteren Herausforderungen entgegensehen.“

SOPHIA SOMMERROCK nahm Abschied aus der Neurotthalle
Die Linkshänderin, die in den USA ihre Bachelorarbeit schreiben wird, wurde nach dem Spiel gebührend verabschiedet, da sie nach dem Auswärtsspiel in Herrenberg schon ihre Koffer packen wird. ELENA FABRITZ übernahm diese Aufgabe und betonte den Wunsch aller Fans und Spielerinnen: „Wir alle hoffen, dass Sophia im September wieder dabei sein wird!“

 


Für die BÄREN spielten
Sabine Stockhorst und Johanna Wiethoff im Tor, Samira Brand 2, Sina Michels 4, Lena Feiniler 1, Sophia Sommerrock 2, Verena Oßwald 3, Lea Marmodee 1, Saskia Fackel 9/3, Carmen Moser 7, Rebecca Engelhardt 2, Lara Eckhardt, Elena Fabritz 3
Torschützinnen von Gedern/Nidda:
Kristin Amos 9/4, Leonie Nowak 6, Isabell Schüler 5, Sabine Eisenacher 3, Hannah Niebergall 2

 


vom Pressebär
Fotos: Ilse Heigert-Becker

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