Am Samstag ist in Sachsen Kampfgeist gefragt

Die Bären-Ladies haben in der bisherigen Saison in fast allen Spielen mit großer Spielkunst überzeugen können. Doch dies allein wird im Endspurt um die begehrten Aufstiegsplätze nicht ausreichen. Es geht an den letzten fünf Spieltagen für alle Gegner „um die Wurst“, denn bis jetzt sind weder die Spitzenplätze vergeben, noch ist klar, wer den Weg in die dritte Liga gehen muss. Auch der BSV Zwickau ist noch nicht sorgenfrei und wird am Samstag alles daransetzen, den Bären die zwei Punkte vorzuenthalten.

Zwickau mit beeindruckender Serie, aber immer noch mit Sorgen
Beim Vorrundenspiel in Ketsch waren beim 35:22 die Sachsen noch chancenlos, und lange sah es danach aus, als wenn die Mannschaft ernsthaft gefährdet sei. Doch der Trainerwechsel zu NORMANN RENTSCH hat sich bezahlt gemacht. Aus den letzten vier Spielen holte Zwickau sechs Punkte, gewann gegen Kirchhof (25:24) und in Rödertal (25:28), ehe man sich Harrislee mit 25:28 geschlagen geben musste. Am vergangenen Wochenende siegte man überraschend klar mit 20:25 in Berlin und hat mittlerweile neun Punkte Vorsprung auf den dritten Abstiegsplatz. Das Team besitzt mit JENNY CHOINOWSKI und NADJA BOLZE zwei äußerst routinierte Spielerinnen, die in entscheidenden Situationen den Ausschlag geben können.

Bären sind gewarnt, reisen aber mit viel Selbstvertrauen nach Sachsen
Nach dem überlegenen Sieg über Mitkonkurrent Beyeröhde-Wuppertal könnten die Bären mit großer Gelassenheit die Reise nach Sachsen antreten. Doch KATE SCHNEIDER kennt die „heiße Atmosphäre“ in der Zwickauer Halle, in der die Gastgeberinnen schon manchen Favoriten zu Fall gebracht haben. Daher fordert sie von ihren Ladies höchste Konzentration, um nicht eine unliebsame Überraschung zu erleben. „Zwickau ist im „Eins-gegen-Eins“ enorm stark. Da müssen wir in der Abwehr höllisch aufpassen, da auch das Zusammenspiel mit den Kreisläuferinnen eine Stärke unseres Gegners ist.“

 


vom Pressebär
Fotos: Ilse Heigert-Becker

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