Samstag, 11. Mai, 16 Uhr, Neurotthalle

Nach zwei Niederlagen könnten die Fans der KURPFALZ BÄREN vermuten, dass das Selbstvertrauen der Mannschaft von Trainerin KATE SCHNEIDER etwas angeknackst ist. Doch die beiden sportlichen Leiter, DR. ROBERT BECKER und TOM LÖBICH, sehen dafür überhaupt keinen Grund. „In der Video-Analyse des Mainzer Spiels wurde deutlich, dass wir ein richtig starkes Spiel gezeigt haben, aber unser Gegner in der Chancenverwertung weitaus effektiver war“, so DR. BECKER. Und TOM LÖBICH ergänzt: „Bis zum 18:18 waren wir eigentlich das bessere Team, haben es aber versäumt, selbst in Führung zu gehen. Unter dem Strich haben wir unseren attraktiven Beitrag zu einem tollen Handballfest geleistet. Das sollte uns Mut machen für die beiden letzten Partien gegen Berlin und in Bremen.“

Bären haben den angepeilten Aufstieg noch in eigener Hand
Nach wie vor haben die Bären in der Aufstiegsfrage sehr gute Karten. Erste Voraussetzung ist allerdings, dass am Samstag ‒ man beachte die ungewöhnlich frühe Anspielzeit um 16 Uhr ‒ gegen die Berliner Füchse ein Sieg eingefahren wird. „Nicht auf die leichte Schulter nehmen“ muss das Motto der Bären-Ladies sein, wenn sie die „Spreefüxxe“ empfangen, die zu den unberechenbarsten Mannschaften der Liga zählen. Zwar wurde das Hinspiel in Berlin relativ locker mit 18:30 gewonnen, aber die Füchse sind für alle Überraschungen gut. Das musste auch das Spitzenteam von Beyeröhde-Wuppertal im Januar erfahren, das zu Hause mit 25:29 gegen die Berlinerinnen die Segel streichen musste.

Angeführt wird das Team nach wie vor von der erfahrenen ANNA BLÖDORN, die in dieser Saison bereits 142 Tore erzielen konnte. Sehr zu beachten sind auch die Litauerin SIMONE KOLOSOVE (88 Tore) und die Österreicherin VANESSA MAGG (101).

Das entscheidende Vorspiel zur Saisonabschlussfeier
Das Spiel steht für das Team von Kate Schneider unter besonderen Vorzeichen.
„Wir müssen uns wieder auf unsere spielerischen Stärken besinnen“, fordert die Trainerin von ihren Spielerinnen. „Und wir müssen Geduld haben, denn Berlin wird versuchen, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Wenn allerdings unsere Fans eine genauso tolle Stimmung machen wie in Mainz, bin ich zuversichtlich, dieses so wichtige Spiel siegreich zu gestalten.“

Nach dem Spiel geht es für die Bärenfans in die Rheinhalle, wo „RADSPITZ“ auch mit dem neuen Bärensong „Steht auf!“ für Stimmung sorgen will.

 


vom Pressebär
Foto: Jürgen-Martin Kügler

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