Am Samstag in Wuppertal: Der Dritte erwartet den Ersten

Bis vor einer Woche waren die Handballgirls des TV Beyeröhde-Wuppertal noch ungeschlagen, ehe es sie etwas unglücklich mit 26:27 in Nürtingen erwischte. Das angriffsstarke Team, das bislang im Schnitt über 30 Tore erzielte, hat aber jetzt gegen den noch verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Ketsch die Chance, wieder näher an die KURPFALZ BÄREN heranzurücken. Doch diese haben dank ihrer beeindruckenden Leistung gegen Mainz noch mehr an Selbstvertrauen gewonnen.

Bären-Coach KATRIN SCHNEIDER: „Wir fahren mit großer Gelassenheit nach Wuppertal. Denn meine Mannschaft hat bisher bewiesen, dass sie auch in fremden Hallen bestehen kann. Natürlich brennen alle Gegner darauf, uns endlich eine Niederlage zufügen zu können, doch wir werden alles daransetzen, unsere weiße Weste so lange wie möglich zu verteidigen.“

Zwei offensiv ausgerichtete Teams
Nach 10 von insgesamt 30 Spielen zeigt die Spielstatistik der Bären erstaunliche Werte auf.
DR. ROBERT BECKER: „Unsere Erfolgsquote im Angriff liegt weit über 50 Prozent, wobei die Tore fast ausnahmslos aus unserem Tempospiel heraus erzielt wurden. Und die Torerfolge verteilen sich sehr breit im Team, was uns schwer ausrechenbar macht.“
Dennoch fahren die Bären mit großem Respekt nach Wuppertal. „Beyeröhde hat ein sehr offensivstarkes Team, sodass unsere Abwehr enorm gefordert sein wird“, warnt TOM LÖBICH. Nicht nur RAMONA RUTHENBECK, die derzeit mit 71 Toren auf Platz 3 der Torschützenliste der zweiten Bundesliga steht, ist da zu beachten, denn Beyeröhde verfügt über viele torgefährliche Spielerinnen.

REBECCA ENGELHARDT angeschlagen
„Rebbi“ ‒ wie die Kämpfernatur im Kreis der Mannschaft genannt wird ‒ hat im bisherigen Saisonverlauf an der Abwehrspitze und auf Linksaußen eine starke Leistung gebracht. Diese Woche musste sie allerdings im Training kürzertreten, da ihr Schulterprobleme arg zu schaffen machten. KATE SCHNEIDER hofft, dass sie in Wuppertal dabei sein kann: „Wir haben zwar einen großen und flexibel einsetzbaren Kader, hat aber Rebbi spielt bei uns in der Abwehr wie im Angriff eine Schlüsselrolle. Es wäre schon ein großes Handicap für uns, auf sie verzichten zu müssen.“

 


vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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