Zwischen Frankfurt und Fulda liegen nahe des Vogelsbergs die beide Städtchen Gedern und Nidda. Eine regionale Spezialität sind die typischen „Beulches“, wurstförmige Kartoffelrollen, die aus einem Teig aus rohen und gekochten geriebenen Kartoffeln, Lauch, Zwiebeln und Gewürzen geformt und in kleinen Leinenbeutel (Beutelches) in kochendem Wasser gegart werden. Das Papierhandwerk hat in Nidda eine lange Tradition und ist wichtiger Arbeitgeber für die Region.

Im Jahr 2000 schlossen sich die beiden Handballvereine TV Gedern und TV Nidda zur HSG Gedern/Nidda zusammen. Zum ersten Mal tauchte die HSG im DHB mit dem Aufstieg zur dritten Liga im Jahr 2009 auf. Und jetzt gelang es der HSG als Tabellenzweite in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Erst nach gründlicher Sondierung entschlossen sich die Verantwortlichen, das Wagnis Bundesliga einzugehen. Trainer CHRISTIAN BREILER ist es gelungen, den Kader zusammenzuhalten, denn er war sich bewusst, dass er nur mit einem ausreichend großen Kader in dieser Liga bestehen kann. Man ist noch auf der Suche nach der einen oder anderen Verstärkung, aber der „Markt“ scheint ziemlich leergefegt zu sein. Eine erste Standortbestimmung wird für den Verein aus der Mitte Hessens der LOTTO-CUP direkt vor Beginn der Hallenrunde in Ludwigsburg sein.


von Wolfgang Schwan

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