Am Samstag in der Ketscher Neurotthalle (ab 18 Uhr)

Die Bären-Ladies wollen mit dem zweiten Heimsieg den Anschluss
an das Mittelfeld der Tabelle herstellen

Noch haben die KURPFALZ BÄREN erst 5 von insgesamt 26 Spielen in der ersten Bundesliga bestritten und dabei immerhin gegen Bad Wildungen den ersten Sieg errungen. Doch schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison entbrennt der Kampf um den Klassenerhalt in voller Dimension. Denn mit Mainz 05 gastiert am Samstag eine Mannschaft in Ketsch, die ebenfalls um jede klitzekleine Chance kämpft, die Klasse als Neuling halten zu können. Während die „Meenzer Dynamites“ darauf hoffen, die ersten Punkte ergattern zu können, bietet sich den Spielerinnen von KATE SCHNEIDER die große Möglichkeit, sich etwas vom Tabellenende abzusetzen.

Die Mainzer Rückraumreihe mit viel Dynamit ausgestattet
THOMAS ZEITZ, der Trainer der Dynamites, hat bislang sein Team nicht unter Druck gesetzt, sondern immer wieder betont, dass seine Spielerinnen mit Stolz und Spaß das Dasein in der höchsten Klasse genießen sollen. Gegen die Schwergewichte der Liga wie Thüringer HC, Bietigheim und Buxtehude konnte Mainz 05 vom Ergebnis her noch nicht an den Gegner heranschnuppern. Zuletzt aber hielt das Team gegen die verlustpunktfreie
HSG Blomberg-Lippe bis knapp vor Spielende prächtig mit und verlor eher unglücklich.

Kein Wunder, dass die Vorzeichen zum Gastspiel bei den Bären jetzt anders lauten: Beim Mitaufsteiger wollen die Mainzerinnen unbedingt punkten und werden ihre ganze Kampfkraft und Dynamik aufs Spielfeld bringen. Ihre Trümpfe besitzen sie in ihrer Rückreihe, in denen ALICA SOFFEL (23 Tore bisher), LARISSA PLATEN (23) und ELISA BURKHOLDER (17) für die meiste Feuerkraft sorgten.

Kate Schneider: „Wir sind bis in die Zehenspitzen motiviert“
Im Lager der KURPFALZ BÄREN ist die Anspannung vor diesem wegweisenden Heimspiel natürlich ebenso riesengroß. Ein Sieg gegen Mainz würde einen Vier-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Tabellenplatz einbringen. Allerdings haben die letzten Jahre in der zweiten Liga gezeigt, dass die Spiele gegen den Mainzer Rivalen alles andere als Selbstläufer waren. Für KATE SCHNEIDER wird es vor allem darauf ankommen, „dass wir in der Abwehr konsequent sind und im Angriff unser Tempo richtig dosieren können. Vor allem aber wird es wichtig sein, die Nerven zu bewahren, denn gerade gegen Mainz haben wir in unseren Spielen immer sehr unterschiedliche Phasen erlebt. Weder ein hoher Vorsprung noch ein hoher Rückstand zur Spielmitte haben am Ende den Ausschlag gegeben. Daher erwarte ich auch jetzt ein enges Spiel, in dem bis kurz vor Abpfiff noch alles möglich ist.“

 


vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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