Juniorbären – HSG Freiburg 30:27 (15:16)

Bereits um 13.30 Uhr kam der Tross aus dem Breisgau in Ketsch an. Gerade noch rechtzeitig, um nicht in den Fastnachtsumzug in Ketsch zu geraten. Gegen 18.30 traten sie wieder die Heimreise nach Freiburg an, wurden aber inzwischen von den Juniorbären so richtig erschreckt („vergelschtert“). Mit 30:27 musste die HSG Freiburg, trotz 15 Treffer von NADINE CZOK, beide Punkte in Ketsch lassen. Damit hat es der Badische Aufsteiger geschafft, in sieben von acht Spielen zu punkten.

NADINE CZOK gegen das Bärenkollektiv
Die Juniorbären begannen die Partie sehr engagiert und zeigten von Beginn an, dass sie bereit waren, dem Tabellenvierten Paroli zu bieten. Die HSG Freiburg verließ sich auf ihr schnelles Spiel nach vorne und auf die treffsichere NADINE CZOK ‒ die Juniorbären setzten dagegen auf das Kollektiv. Nach 20 Minuten gelang es den Bären erstmals, sich auf drei Tore abzusetzen. Doch man merkte es den Freiburgern an, dass sie seit Jahren ein eingespieltes Team in der 3. Liga sind. Sie ließen sich nicht verrückt machen und nutzten gleich mehrere Schwächephasen der jungen Ketscher Mannschaft, um aufzuschließen und kurz vor der Pause sogar in Führung zu gehen.

KATJA HEINZMANN hütete glänzend das Bärentor
Mit zwei schnellen Toren von LARA ECKHARDT und INA BÜHL zeigten die Bären, dass sie die Halbzeitansprache von Trainer ADRIAN FULADDJUSCH verstanden hatten. Hinten hielt KATJA HEINZMANN „ihren Kasten“ sauber und zeigte eine überragende Leistung, und im Angriff stach in der zweiten Hälfte das „As“ am Kreis, ELENA FABRITZ. Es war schon sehenswert, wie sie immer wieder auch schwierigste Anspiele mit einer Hand fing und dann auch traumwandlerisch sicher verwertete. Doch immer wieder konterte Freiburg mit Erfolgen von NADINE CZOK.

Komplimente des Trainers
Obwohl lautstark von den eigenen Fans gefordert, blieb FULADDJUSCH ruhig und ließ CZOK nicht kurz decken. So entblößte er nicht seine Abwehr, und Freiburg verließ sich nur auf die Tore der Nummer 17. Beim Stand von 28:26 konnte KATJA HEINZMANN einen Strafwurf der Gäste entschärfen, SARAH GOUDARZI fing einen Pass der Freiburger ab und warf ihn sofort in das leere gegnerische Gehäuse. Damit war die Entscheidung gefallen.
„Das war ein klasse Spiel meiner Mannschaft, die fast sensationell den Tabellenvierten besiegt hat. Lob auch an die Spieler, die weniger zum Einsatz kommen, sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft stellen und super trainieren. Wenn der Teamgeist so bleibt, werden wir die Punkte sammeln, die zum Klassenerhalt benötigt werden“, so der Bärencoach mit einem sehr breiten Grinsen im Gesicht.

Die Junioren spielten mit
Rüttinger und Heinzmann im Tor, Widmaier (1), Köhler (6), Löbich (2), Klacar, Puhr, Büßecker, Marmodee,(3), Fabritz (7), Goudarzi (2), Bühl (2), Eckhardt (7), Vay.


von Wolfgang Schwan
Foto: privat

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