Samstag, 9. Februar, 18 Uhr, Sporthalle Melsungen

Haben die Bären-Ladies die Niederlage gegen Nürtingen schon verdaut?
In der zweiten Handballbundesliga der Frauen treffen mit Kirchhof und Ketsch zwei Mannschaften aufeinander, die vor der Saison beide im Spitzenfeld der Tabelle erwartet wurden. Doch die beiden Teams weisen bisher eine sehr unterschiedliche Entwicklung auf. Die Schützlinge von Trainer CHRISTIAN DENK haben noch nicht die hochgesteckten Ambitionen bestätigen können und belegen mit 16:14 Punkten lediglich Rang sieben. Die Bären führten dagegen lange Zeit die Tabelle an und waren an Konstanz kaum zu überbieten. Allerdings: Das galt nur bis zum vergangenen Sonntag, als das Team von KATE SCHNEIDER einen kollektiven Kollaps gegen Nürtingen zu verzeichnen hatte.

Die Fehler im Tempospiel gilt es abzustellen
Kirchhof feierte dagegen zuletzt einen eindrucksvollen 33:28 Erfolg in Berlin und will nun gegen die KURPFALZ BÄREN nachlegen. Für Bären-Coach KATRIN SCHNEIDER war diese Woche viel Sensibilität angesagt, um die Köpfe ihrer Spielerinnen wieder nach oben zu bekommen. Niederschmetternd war nicht die Niederlage an sich, aber die Art und Weise, wie sich das Team präsentierte. Vom sonst so umjubelten Tempospiel war gegen Nürtingen nichts zu sehen. Im Gegenteil: In der Video-Auswertung wurde deutlich, dass die meisten Aktionen an Fahrlässigkeit bei Pässen und Torchancen nicht zu überbieten waren.
Dazu Dr. Robert Becker: „Man muss den Mädels auch einmal zugestehen, einen schlechten Tag zu erwischen. Alle Teams haben in dieser Saison schon für negative Überraschungen gesorgt. Jetzt waren wir halt mal dran.“

Kate Schneider schiebt Favoritenrolle weit von sich
Kirchhof ist gespickt mit individuellen Top-Spielerinnen. DIANA SABLJAK führt mit 155 Treffern (fast 10 pro Spiel) einsam die Liste der Scorerinnen an, schon auf Platz 11 gefolgt von der holländischen Kreisläuferin DIONNE VISSER. Aber auch CHRISTINE KÜHLBORN sowie DANIQUE BOONKAMP sind stark zu beachten. Daher sieht KATE SCHNEIDER diese Partie als völlig offen an, da beide Mannschaften über viele Qualitäten verfügen und am Samstag die Tagesform die entscheidende Rolle spielen wird. Bei den Bären-Ladies hofft man, dass ‒ wie im Vorspiel, das 28:24 gewonnen werden konnte ‒ SASKIA FACKEL, CARMEN MOSER und REBBI ENGELHARDT zu ihrer alten Treffsicherheit zurückfinden.

 


vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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