KURPFALZ BÄREN am Sonntag (16.30) vor ganz schwerer Aufgabe:

Still und heimlich haben sich die Kuties aus Herrenberg auf den 7. Tabellenplatz nach vorne geschoben. Nach dem ersten Drittel der Saison hatte es noch ganz danach ausgesehen, als wenn das LEIBSSLE-Team zu den Abstiegskandidaten zählen würde. Aber das hat sich gewaltig geändert. In den letzten sieben Spielen musste Herrenberg lediglich gegen Beyeröhde-Wuppertal die Segel streichen, ansonsten gab es seit Januar sieben Erfolge zu feiern. Am meisten bestaunt wurde der 21:18 Sieg über Spitzenreiter Buchholz/Rosengarten. Aber auch im Lokalderby in Waiblingen beeindruckten die Kuties mit einem klaren 23:17 Sieg. Zuletzt holten sie sich bei den Berliner Füchsen mit 32:29 beide Punkte. Inzwischen haben sie ein positives Punktekonto mit 22:20 und können die weiteren Spiele mit großer Gelassenheit angehen.

Die Bären-Ladies sind gewarnt
Schon beim Hinrundenspiel in Ketsch bewies das Herrenberger Team trotz personeller Nöte einen immensen Kampfgeist und gab sich erste im Endspurt mit 30:26 geschlagen. Sehr auffällig – wie immer – agierte die erst neunzehnjährige Juniorennationalspielerin LEA NEUBRANDER, die in der Liste der Torjägerinnen der Liga einen beachtlichen Spitzenplatz einnimmt und im Durschnitt mehr als acht Tore pro Spiel erzielen konnte. Beim Vorspiel in der Neurotthalle wurde sie sogar noch übertrumpft von der schnellen und wurfstarken Linkshänderin LISA GEBHARD. Sie schaffte es damals, SABINE STOCKHORST neunmal zu überwinden. Kein Wunder, dass KATE SCHNEIDER in dieser Woche die Abwehrarbeit forciert hat.

Das vorläufig letzte Spiel von SOPHIA SOMMERROCK im Trikot der Bären
Die Trainerin der Bären-Ladies hat in den vergangenen Spielen sehr unterschiedliche Formationen an den Start gebracht. Es ist ein klarer Vorzug der Bären, dass sie über einen gut ausgestatteten Kader verfügen, der viele Optionen ermöglicht und es dem Gegner nicht einfach macht, sich auf das Tempospiel des SCHNEIDER-Teams einzustellen. Neben den Hauptschützinnen SASKIA FACKEL, CARMEN MOSER und REBECCA ENGELHARDT, haben auch VERENA OSSWALD, SINA MICHELS und LARA ECKHARDT bewiesen, dass sie Spiele mitentscheiden können. Das gilt auch für LENA FEINILER und die sehr variabel einsetzbare ELENA FABRITZ. Große Torgefahr ging bisher auch von SOPHIA SOMMERROCK aus, die jedoch nur noch in Herrenberg mit dabei sein wird, ehe sie die Koffer für ihre Studienreise in die USA packen wird. Zu gerne würde sie ihre Saison 18/19 mit einem Sieg in Herrenberg abschließen.

 


vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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