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Am Samstag ab 14.15 Uhr in Waiblingen:
Noch drei Spiele sind zu bestreiten, und nur ein Sieg fehlt noch. Nach der völlig unerwarteten Pleite gegen Regensburg (30:31) hat sich das Bärenteam geschworen, in Waiblingen von der ersten Sekunde an Dampf zu machen. Die letzten 20 Minuten gegen Regensburg ‒ als ein Elf-Tore-Rückstand mit furiosen Angriffen fast wettgemacht wurde ‒ haben gezeigt, welch großes Potenzial in der Mannschaft steckt. Dennoch wird es auch in Waiblingen nicht leicht werden. Schon im Vorrundenspiel Ende November hat das Team um die ehemalige slowakische Nationalspielerin SIMONA PILEKOVA eine gute Leistung geboten und sich mit 25:30 achtbar aus der Affäre gezogen.

Der VFL Waiblingen ist ein unbequemer Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft
Das Waiblinger Team hatte zuletzt in Pforzheim die Gastgeber an den Rand einer Niederlage gebracht und sich erst in der Schlussminute mit 25:26 Toren geschlagen geben müssen. Sekunden vor dem Abpfiff landete ein Pilekova-Wurf an der Torlatte und verhinderte ein eigentlich leistungsgerechtes Unentschieden. Waiblingen fehlt mindestens noch ein Sieg, um die dritte Liga halten zu können. In der Mannschaft von KERSTIN ZIMMERMANN wird nicht nur SIMONA PILEKOVA zu beachten sein. Denn mit STEPHANIE FRICK, NINA BEYERLE, ZOFIA FIALEKOVA oder BARBARA BAGOCSI stehen weitere starke Spielerinnen zur Verfügung, weshalb Waiblingen vor der Saison auch von vielen Experten zum Favoritenkreis gezählt wurde.

TOM LÖBICH hofft auf Trotzreaktion und neu entfachte Angriffslust
Im Bärenlager sieht man die Enttäuschung vom vergangenen Samstag als Weckruf zur rechten Zeit. Während sich RUDI FRANK Gedanken um die richtige taktische Einstellung macht, ist TOM LÖBICH davon überzeugt, dass es vor allem darauf ankommen wird, mit höchster Konzentration ins Spiel zu gehen: „Vielleicht haben wir uns im Unterbewusstsein nach dem Sieg in Gröbenzell schon allzu sicher gefühlt. Jetzt müssen wir wieder den Schalter umlegen und allen beweisen, dass dieser Ausrutscher eine Eintagsfliege war. Leicht wird es nicht, aber noch haben wir alle Chancen, den Deckel draufzumachen!“ Und DR. ROBERT BECKER, sein Partner in der sportlichen Führung, ist ebenfalls optimistisch: „Ich denke, wir haben aus unseren Fehlern gelernt und werden nicht nur mit großem Kampfgeist zu Werke gehen, sondern auch unsere spielerischen Fähigkeiten zur Geltung bringen können.“

Schon jetzt vormerken: Am Sonntag, dem 17.04. (17 Uhr) kommt Sulzbach-Leidersbach
Das nächste und das letzte Mal ist die Neurotthalle in Ketsch Schauplatz der Drittliga-Saison 2015/16. Egal wie das Spiel in Waiblingen ausgehen wird: Die Fangemeinde und der Freundeskreis wollen ihre Bären feiern und in einer gewohnt tollen Atmosphäre dem Spiel einen stimmungsvollen Rahmen geben.

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vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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