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Am Sonntag in Kleenheim (ab 16 Uhr)

Beim Mitaufsteiger ist Bärenmut gefragt
Der Frust nach der dritten Ein-Tore-Niederlage der Saison im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Herrenberg (21:22) saß tief. Da war es gut, dass die Kurpfalz Bären ein spielfreies Wochenende nutzen konnten, um neue Kraft und neuen Mut zu schöpfen. Denn jetzt geht es zu Kleenheim in Mittelhessen. Und es geht um ganz wichtige Punkte, denn schon Mitte der Runde ist der Kampf gegen den Abstieg voll entbrannt. Vier Mannschaften müssen hinunter in die dritte Liga, und in dieser ganz engen Tabelle trennen den Viertplatzierten Rosengarten/Buchholz ganze vier Punkte von dem Viertletzten aus Haunstetten. Kleenheim hat im Augenblick mit einem Punkte die Nase vor den Bären, die in diesem Jahr noch nicht so richtig in Schwung gekommen sind, in Kleenheim aber die große Chance haben, ans Mittelfeld heranzurücken.

LUCKY COJOCAR hat in Kleenheim eine starke Truppe geformt
Der rumänische Trainer baut auf eine stabile Abwehr und eine kampfbetonte Spielweise.
Beim Vorspiel in Ketsch siegten die Bären recht souverän mit 29:25, doch die Vorzeichen beim Auswärtsspiel sind anders. Dass Kleenheim immer bis zur letzten Minute beeindruckenden Kampfgeist aufs Parkett bringt, beweisen die vielen knappen Resultate. Besonders ist auf vier Unentschieden zu verweisen, die das Cojocar-Team in den Schlussminuten geschafft oder verteidigt hat.

DR. ROBERT BECKER
Sportlicher Leiter
„Ich kenne Lucky schon lange und bin beeindruckt, was er in Kleenheim in den letzten Jahren geleistet hat. Er wird seine Spielerinnen penibel vorbereiten, und wir werden schon an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um dort bestehen zu können.“
KATRIN SCHNEIDER
Spielertrainerin
„Wir haben in den letzten Trainingseinheiten daran gearbeitet, wieder mehr Feinschliff in unser Angriffsspiel zu bekommen. Die Spielpause hat uns sehr gut getan, und wir werden am Sonntag mit Mut und Zuversicht nach Kleenheim reisen.“

Kurpfalz Bären noch immer ohne LENA FEINILER und ELENA FABRITZ
Doch die Bären klagen nicht über die lange Verletzungspause der beiden so wertvollen Kreisläuferinnen. ANNA MICHL findet sich in ihrer Comeback-Rolle immer besser zurecht, und auch die langzeitverletzte ANDREA MERTENS kommt allmählich in Schwung.

SABINE STOCKHORST könnte ein Trumpf sein
Die ehemalige Bundesliga-Torhüterin feierte einen glänzenden Einstand in ihrem ersten Spiel, auch wenn sie die knappe Niederlage nicht verhindern konnte. Sabine ist sehr gut im Bärenteam angekommen und wird sicherlich auch in Kleenheim ihr großes Können zeigen.
„Das mit meinem Arbeitsplatz und meiner neuen Wohnung hat prima geklappt. Jetzt fehlt nur noch ein Sieg, dann wäre ich sehr zufrieden. Und ganz glücklich wäre ich, wenn auch mein Freund, beruflich im Rhein-Neckar-Raum fündig wird.“

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vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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