Samstag, 14. September, 18 Uhr, Neurotthalle

Bären-Ladies wollen Kampfgeist beweisen
Die Vorzeichen des ersten Heimspiels in der Bundesliga könnten nicht klarer sein: Mit den „Tussies“ aus Metzingen kommt eine Mannschaft in die Neurotthalle, die in der absoluten Spitze des deutschen Frauenhandballs vertreten ist. Für den Aufsteiger KURPFALZ BÄREN gab es vor zwei Wochen schon eine Kostprobe: Im Finale des Lottocups vor knapp drei Wochen musste nach kräftezehrenden Turnierspielen eine hohe Klatsche verdaut werden, die den Spielerinnen von KATRIN SCHNEIDER überdeutlich gezeigt hat, was sie in der ersten Liga erwartet. Dennoch freut man sich in Ketsch, den Fans die besten Handballteams Deutschlands präsentieren zu können.

DR. ROBERT BECKER: „Wir wollen lernen und uns auf die entscheidenden Spiele vorbereiten!“
In Ketsch hat man sich vorgenommen, in jedem Spiel kämpferisch bis an die Grenze zu gehen. „Natürlich sind wir gegen die meisten Teams der Liga nur in einer Außenseiterrolle. Aber es gibt auch Mannschaften, denen wir auf Augenhöhe begegnen können. Daher gilt es, bei Niederlagen nicht zu verzagen, sondern permanent alle Erfahrungen zu nutzen, um in den abstiegsentscheidenden Spielen gut vorbereitet zu sein!“, so der sportliche Leiter der KURPFALZ BÄREN.

Beim Saison-Auftaktspiel in Bensheim schafften es die Bären, vor allem in der ersten Halbzeit, auch spielerisch einige Glanzpunkte zu setzen. Die Fans sind nun gespannt, wie ihr Team gegen eine international agierende Mannschaft wie TuS Metzingen bestehen kann.

KATE SCHNEIDER nach ihrer Schulteroperation wieder an Bord
Diese Woche übernahmen TOM LÖBICH und SABINE STOCKHORST das Training, da sich die Bärentrainerin noch einmal eine Operation an der lädierten Schulter unterziehen musste. Aber sie wird aller Voraussicht nach das Abschlusstraining leiten können. Sie konnte das Spiel zwischen Metzingen und Blomberg-Lippe am Mittwoch im Livestream beobachten, das die Schwäbinnen überraschend mit 27:29 verloren. „Jetzt werden die Tussies mit einiger Wut im Bauch nach Ketsch reisen, um diese Scharte auszuwetzen. Denn in Metzingen sind die Saisonziele hochgesteckt, aber die Mannschaft befindet sich im Umbruch, auch wenn sie mit absoluten Spitzenspielerinnen besetzt ist.“

Ein Wiedersehen mit MARLENE ZAPF
Die Nationalspielerin, die auf der Rechtsaußenposition über zahlreiche Wurfvarianten verfügt, startete ihre beachtliche Karriere bei den Bären, ehe sie erst nach Leverkusen wechselte und seit 2014 das „pinke“ Trikot der Tussies trägt. Gegen Blomberg-Lippe war sie fünfmal erfolgreich und wird sicherlich auch bei ihrer Rückkehr in die Neurotthalle auf Torejagd gehen wollen. In diesem Zusammenhang werden die Zuschauer auch darauf gespannt sein, ob LEONIE MOORMANN im Bärentor ihre starke Leistung, die sie beim Auftakt in Bensheim zeigte, wiederholen kann.

 


vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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