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Viele Zuschauer reiben sich immer wieder die Augen, wenn unsere beiden „Wirbelwinde“ der weiblichen B-Jugend, NADJA REISSNER und ihre „Doppelgängerin“ NADJA KÖNIGSMANN zusammen auf dem Spielfeld erscheinen. Sogar Insider müssen immer wieder zweimal hinschauen, wer nun gerade vor ihnen steht, zumal neben der verblüffenden Ähnlichkeit auch noch die Vornamen gleich sind. Mitunter hilft da nur die Trikotnummer, um die beiden zu unterscheiden.

Dabei sind die zwei, nach glaubhaften Aussagen der beteiligten Eltern, nicht einmal miteinander verwandt. NADJA REISSNER ist in Heidelberg geboren und in Neidenstein aufgewachsen. Neidenstein liegt genau zwischen Eschelbronn und Waibstadt und hat mit Handball eigentlich nicht viel zu tun. Doch über ihren Vater kam Nadja zum TV Eschelbronn, wo auch ihre Cousine ANNA WIDMAIER mit dem Handballspiel begann. Nach einem kurzen Aufenthalt beim TV Bammental schloss sich Nadja mit Ihrem Vater den KURPFALZ BÄREN an.

In ihrer noch jungen Karriere stehen bereits zwei Badische Meisterschaften und eine Baden-Württemberg Meisterschaft auf der Erfolgsliste. Momentan besucht sie das Gymnasium in Bammental, hat sich aber noch keine genauen beruflichen Ziele gesteckt.

Sie steckt lieber etwas anderes, und zwar Stangen in den Schnee, denn neben Handball ist das Skifahren ihre große Leidenschaft. Im Ski Club Mosbach tobt sie sich in den Wintermonaten auf den Pisten aus und wurde bereits Clubmeisterin der Schülerinnen 2. Auch viele vordere Plätze bei diversen Wettbewerben im Slalom und Riesenslalom kann Nadja bereits vorweisen. Daher zittern unsere Trainer von November bis März an jedem Wochenende, dass Nadja ohne größeren Blessuren beim nächsten Training oder Spiel erscheint. Doch bislang ist alles gut gegangen. So wünscht sich Nadja für die kommende Saison neben einem guten Abschneiden in der Baden-Württemberg Liga und einigen Einsätzen in der Jugend Bundesliga viel Schnee auf den Pisten.

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von Wolfgang Schwan
Foto: Ilse Heigert-Becker

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