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Am Sonntag ab 17.00 Uhr in der Neurott-Halle:
Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher nicht sein: Nach dem Sieg in Waiblingen wollen die Bären in der eigenen Halle mit ihren Fans die Meisterschaft und den Aufstieg in die zweite Liga feiern. Und auf der anderen Seite werden die Gäste aus Hessen alles daransetzen, die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Da die Ketscher Handballdamen sich nicht noch einmal einen Ausrutscher – wie vor zwei Wochen gegen Regensburg – leisten möchten, wird es für das Team der HSG Sulzbach/Leidersbach sicherlich nicht einfach werden, die dringend benötigten Punkte zu holen. Bärenspielführerin SINA MICHELS sieht sich und ihre Mitspielerinnen in der Pflicht, dass die unnötige Niederlage gegen Regensburg ein einmaliger Ausrutscher bleiben wird.

JULIA DIEHL auf dem Weg zum Gewinn der Torjägerkrone
Mit 144 Toren führt die dynamische Rückraumspielerin die Torschützenliste schon jetzt uneinholbar vor VERA BALK an, die für ihr Gröbenzeller Team 126 Treffer erzielen konnte. Julia wird in den beiden letzten Spielen in Ketsch und zu Hause gegen die Bietigheimer Zweite ihren Torrekord sicherlich weiter nach oben treiben. Ihr wäre es aber wohl am liebsten, wenn dieser individuelle Erfolg einhergehen würde mit dem Vertreiben des Abstiegsgespensts. Den einstmals so stolzen Rhein-Main Bienen, die noch vor wenigen Jahren in der Ersten Bundesliga spielten, droht der tiefe Fall in die viertklassige hessische Oberliga. Da der schärfste Konkurrent Waiblingen auf dem Papier die besseren Karten hat und schon am Samstag in Bietigheim zwei weitere Punkte sammeln könnte, kommt dem Gastspiel in Ketsch vielleicht schon abstiegsentscheidenden Charakter zu.

Die Blue Devils Cheerleader tanzen für und mit den Bären
Die überregional renommierte und vom HSV Hockenheim kommende Gruppe wird den Besuchern der Neurotthalle optische Farbtupfer und akrobatische Reize präsentieren. Aber auch die Bären selbst wollen möglichst in einer vollen Halle ihrem Publikum wieder handballerische Feinkost bieten. Im Ketscher Team ist keine Spielerin, die auf die Torschützenliste der Liga schielt. DR. ROBERT BECKER: „Gerade das war und ist unsere Stärke in dieser Saison! Alle Spielerinnen in unserer Stammformation gehören dem Spitzenfeld dieser Liste an. Ob KATE SCHNEIDER (119 Tore/151 Assists), SASKIA FACKEL (83 Tore/45 Assists), LENE EBEL (75 Tore/33 Assists), LENA FEINILER (88 Tore/20 Assists), SINA MICHELS (101 Tore/64 Assists) oder SAMIRA BRAND (75 Tore/60 Assists) – alle sind torgefährlich und spielstark zugleich. Das macht unser Team weniger ausrechenbar als alle anderen Mannschaften in der dritten Liga. Und das soll auch unser Trumpf in der nächsten Saison sein!“

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vom Pressebär
Foto: Ilse Heigert-Becker

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