JULIA BEHNKE:
„Ich freue mich über den Aufstieg der KURPFALZ BÄREN
und wünsche Ihnen viel Erfolg in der ersten Liga!“

Sechs Jahre lang trug die gebürtige Mannheimerin das Bären-Trikot in Ketsch, bevor es sie vor 8 Jahren zum heutigen Spitzenteam SG BBM Bietigheim zog. Aktuell spielt sie beim TuS Metzingen, und in der nächsten Saison wird sie ihre Karriere beim russischen Topclub Rostow am Don fortsetzen, der gerade im Finale der Champions League stand. Die heute 25-jährige Kreisläuferin führte die deutsche Nationalmannschaft als Kapitänin in die letzte Europameisterschaft und wird auch in Zukunft zum festen Kern des DHB-Teams zählen.
In einem Gespräch mit dem Pressebär lässt Julia Behnke durchblicken, dass sie sehr gerne an ihre Ketscher Zeit zurückdenkt, und sich freut, dass „ihren“ Bären innerhalb von vier Jahren der Durchmarsch aus der dritten Liga bis in die erste Bundesliga gelang.

„Einmal Bär, immer Bär“, so lautet das Motto in der Handballhochburg im nordbadischen Ketsch. Gilt dies auch für dich?

Die Handball-Atmosphäre in Ketsch ist schon etwas Besonderes! Das familiäre Umfeld und die Leidenschaft, die von den Minis bis zur ersten Mannschaft gelebt wird, packt alle, die das Bärentrikot einmal getragen haben. Auch ich habe noch viele persönliche Beziehungen zu Verein und Mannschaft und denke sehr gerne an meine aktive Zeit bei den Bären zurück.

Kam dieser rasante Aufstieg für dich überraschend? Oder hast du dies erwartet?

In meinem letzten Jahr in Ketsch haben wir den Aufstieg in die zweite Liga geschafft, doch die Bären mussten wieder absteigen. Seit vier Jahren wird in Ketsch verstärkt professionell gearbeitet und unter der Marke KURPFALZ BÄREN hat sich der Verein sportlich und wirtschaftlich unglaublich weiterentwickelt. Es zeugt natürlich von einer tollen Leistung der Bärenführung, den Trainern und den Spielerinnen, dass so schnell der Aufstieg in Liga Eins gelungen ist. Das war nicht unbedingt zu erwarten.

Was ist das Außergewöhnliche an diesem Erfolg für dich?

Ich finde es äußerst bemerkenswert, dass die Mannschaft nur punktuell von außen verstärkt wurde und bei den Bären vor allem auf Eigengewächse gesetzt wird. Das ist schon immer eine große Stärke in Ketsch ‒ und auch ich habe davon sehr profitiert ‒, dass junge Nachwuchsspielerinnen schon sehr früh in die Damenmannschaften hineinschnuppern dürfen.

Für viele Vereine ist ein Aufstieg in die erste Liga mit vielen Risiken verbunden. Wie schätzt du dies bei den Bären ein?

Zunächst einmal ist es eine große Belohnung für die Spielerinnen, jetzt auch einmal erste Liga spielen zu dürfen. Die Bären kommen mit einem kompakten und sehr eingespielten Team, das in sich gewachsen ist. Und die Gegner werden es mit einer sehr aggressiven 3:2:1 Abwehr zu tun haben, die eine gute Basis für das schnelle Umschaltspiel darstellt. Außerdem wird im Falle eines Wiederabstiegs die Mannschaft sicherlich nicht auseinanderfallen. Davon abgesehen spielt die zweite Mannschaft in der dritten Liga eine gute Rolle, und auch die vorzügliche Jugendarbeit sorgt dafür, dass ein stabiler Unterbau die Zukunft der Bären garantiert.

Danke Julia für dieses Interview. Die Bären wünschen dir, dass du in Zukunft sowohl in Russland als auch im Nationaltrikot weiterhin großen Erfolg haben wirst.

 


 

Julia Behnke spielte in ihrer Jugend bei der TSG Ketsch, mit der sie 2011 deutsche A-Jugend-Vizemeisterin wurde. Parallel dazu spielte sie für die TSG in der Saison 2010/11 in der 3. Liga. 2011 wechselte die 1,80 Meter große Kreisläuferin zum Zweitligisten SG BBM Bietigheim, mit dem sie 2013 in die Handball-Bundesliga aufstieg. Seit dem Sommer 2014 läuft sie für die TuS Metzingen auf, die sie im Sommer 2019 in Richtung GK Rostow am Don verlassen wird.
Behnke nahm an der U-17-Europameisterschaft 2009, der U-18-Weltmeisterschaft 2010 und der U-19-Europameisterschaft 2011 teil. Sie gehörte zum erweiterten Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2013. 2015 erreichte sie mit der Frauen Nationalmannschaft bei der WM den 13. Platz. Bei der Heim-WM 2017 war sie eine gesetzte Spielerin und hat zusammen mit der Nationalmannschaft das Achtelfinale erreicht. Sie absolvierte bisher 62 Spiele in denen sie 101 Tore erzielte.

 

JULIA BEHNKE feiert im Frühjahr 2011 im Bärentrikot mit JULIA LÖBICH, WEENA GOSH und SANDY KLEINJUNG den Aufstieg in die zweite Liga nach dem Sieg in Allensbach. Sie war damals knappe 18 Jahre alt und spielte sowohl am Kreis als auch im Rückraum der TSG Ketsch.

 


vom Pressebär
Titelbild: Marco Wolf
Foto Ketsch: privat

Julia Behnke spielte in ihrer Jugend bei der TSG Ketsch, mit der sie 2011 deutsche A-Jugend-Vizemeisterin wurde.[3] Parallel dazu spielte sie für die TSG in der Saison 2010/11 in der 3. Liga.[3] 2011 wechselte die 1,80 Meter große Kreisläuferin zum Zweitligisten SG BBM Bietigheim, mit dem sie 2013 in die Handball-Bundesliga aufstieg. Seit dem Sommer 2014 läuft sie für die TuS Metzingen auf[4], die sie im Sommer 2019 in Richtung GK Rostow am Don verlassen wird.[5] Behnke nahm an der U-17-Europameisterschaft 2009,[6] der U-18-Weltmeisterschaft 2010[7] und der U-19-Europameisterschaft 2011[8] teil. Sie gehörte zum erweiterten Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2013.[9] 2015 erreichte sie mit der Frauen Nationalmannschaft bei der WM den 13. Platz. Bei der Heim-WM 2017 war sie eine gesetzte Spielerin und hat zusammen mit der Nationalmannschaft das Achtelfinale erreicht. Sie absolvierte bisher 62 Spiele in denen sie 101 Tore erzielte.

Comments

0