Kurpfalz Bären – Bayer Leverkusen 17:24 (8:11)

Nach dem 14:15 müssen die Bären-Ladies die Elfen davonziehen lassen

Die Muster im Spielverlauf gleichen sich! Mit einer sehr respektablen Leistung hielten die KURPFALZ BÄREN eine Dreiviertelstunde gegen die keineswegs überzeugenden Werkselfen gut mit. Als VERENA OSSWALD in der 47. Spielminute die Gastgeberinnen auf 14:15 heranbrachte, wurde es auf der Leverkusener Bank sehr unruhig. Leverkusen-Trainer MICHAEL BIEGLER, der sich aufgrund seines Auftretens keine Freunde in Ketsch machte, bat seine Spielerinnen zum Team-Timeout. In den folgenden Minuten nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent, während die Bären an der sehr starken NELE KURZKE im Tor der Elfen scheiterten. Am Ende zeigte die Anzeigentafel einen klaren Leverkusener Sieg, den die Bären schnell wegstecken müssen, denn am nächsten Sonntag geht es nach Mainz, wo eine Vorentscheidung im Abstiegskampf fallen kann.

Karin Rüttinger machte im Bärentor eine gute Figur
Trainer ADRIAN FULADDJUSCH konnten mit der Defensivarbeit absolut zufrieden sein. Auch die erfahrene KATRIN RÜTTINGER zeigte ihr nach wie vor souveränes Können und entschärfte viele Würfe. Sie wurde allerdings noch übertroffen von NELE KURZKE, die mehr als die Hälfte aller Torwürfe der Bären-Ladies abwehren konnte. CARMEN MOSER, SASKIA FACKEl und LARA ECKHARDT wagten insgesamt 19 Würfe auf das gegnerische Tor, doch am Ende resultierten daraus ganze 4 Treffer. Eine weit bessere Quote hatte dagegen VERENA OSSWALD aufzuweisen, die nach ihrer Einwechslung dem Angriffsspiel der Bären eine dynamische Note gab.

Nach einem zähen Auftakt kamen die Bären immer besser ins Spiel
Nach dem 0:4 Rückstand gelang SOPHIA SOMMERROCK erst in der 10. Spielminute der erste Bärentreffer. Danach spielten die Bären-Ladies beherzt mit und zeigten eine Leistung auf Augenhöhe. Bis auf MAREIKE THOMAIER, die 8 Treffer für die Elfen beisteuerte, ließ die Bärenabwehr wenig anbrennen. Doch leider gelang es aufgrund der mangelnden Chancenverwertung nicht, vollständig zum Gegner aufzuschließen. Ketsch hatte dann nach der Pause seine stärkste Phase und erzielte erstmals durch LENA FEINILER den Anschlusstreffer zum 13:14. Die Werkselfen wankten bedenklich, und die Bärenfans schöpften Hoffnung. Doch die Wende gelang nicht, auch weil die beiden Schiedsrichter in der entscheidenden Phase eher dem Favoriten ihre Gunst schenkten.

Die Kurpfalz Bären spielten mit folgendem Team:
Katrin Rüttinger, Johanna Wiethoff und Leonie Moormann im Tor, Samira Brand 1, Lena Feiniler 2, Rebecca Engelhardt 2, Elena Fabritz 3/3, Verena Oßwald 4, Lara Eckhardt 3, Saskia Fackel, Lea Marmodee, Amelie Möllmann, Cara Reuthal, Anna Michl, Sophia Sommerrock 1, Carmen Moser 1

Die folgende Trainingswoche steht ganz im Zeichen des Derbys in Mainz. Dort werden die KURPFALZ BÄREN allerdings im Abschluss anders auftreten müssen, um die so wichtigen Punkte einfahren zu können.

 


vom Pressebär
Foto: Daniel Glaser

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